Sehnsucht nach Unsterblichkeit
Kaum ein Wunsch ist im Menschen tiefer verankert als der nach Unsterblichkeit.
Schon die Götter der griechischen Antike wurden genau darum beneidet, und die großen Epen Homers ringen mit dem Konflikt zwischen sterblichem Leben und unsterblichem Ruhm (Ilias, 9. Gesang). Heute, im digitalen Zeitalter, erhält diese uralte Sehnsucht eine neue, technologische Form: Neue KI-Chatbots und digitale Avatare versprechen, Verstorbene „weiterleben“ zu lassen, indem sie deren Persönlichkeit und Stimme simulieren (Krättli, 2024) (Sherwood, 2025). Diese After-Life-Technologien speisen sich aus gespeicherten Daten, Chats, Fotos und Videos und erzeugen so die Illusion, mit einem Menschen über den Tod hinaus sprechen zu können.
„Was hier entsteht, ist im Grunde eine Form der digitalen Séance – ein technisch hochgerüsteter Versuch, mit den Toten zu sprechen, der jedoch nur die Echos der Lebenden zurückwirft.“ (Sherwood, 2025) Theologisch wirft dieses Phänomen tiefgehende Fragen auf: Was bedeutet Sterben in einer Welt, die den Tod digital zu überlisten sucht? Wie verhält sich dieses virtuelle „Weiterleben“ zur christlichen Hoffnung der Auferstehung? Verspricht die Technik hier eine falsche Unsterblichkeit – und worin besteht dann echter Trost und Glaube?
Der Tod als Grenze menschlicher Existenz
Der Tod ist die Realität des Endes der irdischen Existenz des ganzen Menschen, mit ihm enden alle Lebensbezüge und Beziehungen. Der Mensch ist, wenn er gestorben ist, nur noch das, was er war. Seine Existenz geht über in die Weise des reinen Gewesenseins, ohne Zukunft und eigenes Handeln (Jüngel, 1971 S.148). Wer gestorben ist, lebt lediglich fort als Teil der Geschichte – in den Erinnerungen der Hinterbliebenen, in den Folgen seines Handelns,
letztlich in der Geschichte in Gott (Jüngel, 1971 S.149).
Vor diesem Hintergrund erscheint das digitale Überschreiten der Todesgrenze in einem kritischen Licht. KI gestützte „Unsterblichkeits“-Projekte versuchen, den Menschen mittels Daten und Algorithmen zu konservieren. Sie schaffen jedoch bestenfalls einen Abglanz des Verstorbenen, keine tatsächliche Fortexistenz seiner Person. Der Tod markiert die Grenze menschlicher Macht; nur Gott kann jenseits davon handeln. Alle Versuche, diese Grenze eigenmächtig zu überschreiten schlagen fehl. Im Angesicht des Sterbens bleibt nur das Vertrauen darauf, dass Gott an dem Punkt handelt, wo wir es nicht mehr können, wenn der Mensch vom Handelnden zum Behandelten wird.
Personsein, Identität und Erinnerung
Was macht eine Person aus, und kann eine Maschine dieses Personsein nachbilden?
Der Mensch ist ein Wesen in Beziehungen und in der Zeit. Unser Ich formt sich in der Beziehung zu anderen und in der einzigartigen Geschichte unseres Lebens (Jüngel, 1971 S.149f).
In der Gegenwart halten wir unsere Vergangenheit und Zukunft zusammen; ohne Kommunikation und Gemeinschaft „hat der Mensch keine Geschichte; also keine Zeit“ (Jüngel, 1971 S.148). Folglich ist die Identität einer Person mehr als die Summe ihrer Erinnerungen oder Daten – es ist die gelebte Beziehungsgeschichte, das Eingebettetsein in das Netz der Mitmenschen und in die Geschichte Gottes mit uns (Jüngel, 1971 S.149f).
Wenn eine KI nun einen Verstorbenen simuliert, reduziert sie diese Person auf gespeicherte Worte, Bilder, Reaktionen, die zu Lebzeiten festgehalten wurden. Reiner Anselm warnt eindringlich, dass Bots und Avatare „reine Nachahmungsmaschinen [sind], die so tun, als ob sich Leben verlängern ließe“ (Ingenthron, 2024). Sie können keinen echten persönlichen Austausch bieten, denn jede Interaktion bleibt Simulation ohne ein wirkliches Gegenüber.
Zwar spricht der Avatar mit vertrauter Stimme oder vertrauten Worten, doch der oder die Verstorbene selbst ist nicht mehr da. Was hier spricht, ist ein Daten-Echo – eine Kunstfigur aus Algorithmen (Ingenthron, 2024). Dadurch wird der Mensch auf sein digitales Profil beschränkt. Anselm kritisiert, dass diese Technik den Menschen „auf Information reduziere“ und entscheidende Dimensionen des Personseins nicht abbilden kann (Ingenthron, 2024). Leiblichkeit etwa, mit all ihren Sinnen – Mimik, Gestik, Berührung, Stimme als lebendigem Klang – fehlt gänzlich.
Auch für die Trauerarbeit ist dies problematisch, denn durch diese neuen Möglichkeiten könnte die heilsame Grenze zwischen der Erinnerung an einen Menschen und der Illusion seiner fortwährenden Ansprechbarkeit aufgeweicht werden. Während die traditionelle Trauerarbeit auf der Akzeptanz dieser Grenze beruht, untergräbt der Avatar sie. Die schmerzhafte Folge beschreibt eine Nutzerin, die ihren anfänglichen Trost als trügerisch erlebte: „Irgendwann merkte ich, dass der Avatar nur ein Echo war. Und diese Erkenntnis war fast schmerzhafter als der ursprüngliche Verlust.“ (Sherwood, 2025). Theologen und Psychologen identifizieren hier eine Form der Verleugnung, die Heilung blockiert. Es entsteht eine „parasoziale Beziehung zu einer Fiktion“, die den Trauernden in einer „Schleife der Vergangenheit“ gefangen hält (Sherwood, 2025) verhindert, dass der Verlust wirklich verarbeitet und abgeschlossen werden kann.
Die digitalen Wiederauferstehungs-Experimente verkennen diese Dimension.
Sie versuchen eine Auferstehung aus eigener Macht, die aber keine ist. Es ist eher eine Rekonstruktion des Alten als eine Neuschöpfung. Technologisch mag es faszinierend sein, aber theologisch bleibt es an der Oberfläche des eigentlichen Problems: Der Tod wird nicht wirklich überwunden, sondern nur überdeckt. Der Leichnam bleibt tot im Grab; die Seele bleibt – ohne göttliches Handeln – im Tod beim Nichtsein. Was da digital „aufersteht“, gleicht eher einem digitalen Denkmal als einem lebendigen Menschen. Ein Denkmal hat seinen Wert – es erinnert uns, es ehrt das Vergangene. Doch ein Denkmal ist stumm und kalt; so ähnlich bleibt auch der Avatar letztlich stumm im geistigen Sinn und kalt im zwischenmenschlichen Sinn.
Auferstehungshoffnung versus digitale Unsterblichkeit
Die Verheißungen der Tech-Industrie rund um „digitale Unsterblichkeit“ stehen in einem spannungsvollen Kontrast zur christlichen Hoffnung der Auferstehung. Der CEO eines „After-Life-Tech“-Startups formuliert diese Verheißung so: „Wir sehen dies nicht als Ersatz für einen Menschen, sondern als eine dynamische Fortführung seines Vermächtnisses. Es geht darum, die Verbindung aufrechtzuerhalten und Erinnerungen nicht nur passiv in einem Fotoalbum zu speichern, sondern sie interaktiv erlebbar zu machen.“(Sherwood, 2025)Augenscheinlich versprechen beide ein Weiterleben über den Tod hinaus – doch der Inhalt dieser Hoffnung ist fundamental verschieden. Ewiges Leben im biblischen Sinn ist nicht einfach die endlose Verlängerung unseres jetzigen Lebens, sondern eine neue Schöpfung Gottes, ein verwandeltes Dasein jenseits der uns vertrauten Bedingungen (Jüngel, 1971 S.73 ff).
Die christliche Auferstehungshoffnung zielt auf eine Verewigung des endlichen Lebens,
aber nicht durch unendliche Verlängerung (Leonhardt, 2009 S.390f). Stattdessen geschieht Ewigkeit, indem der endliche Mensch an Gottes ewigem Leben teilhat (Leonhardt, 2009 S,390f).
Gott selbst nimmt unsere vergängliche Existenz hinein in sein unvergängliches Sein – das ist etwas ganz anderes, als wenn die endliche Existenz einfach endlos weiterläuft. Auferstehung bedeutet, dass dieses gelebte Leben erlöst wird, nicht aber, dass aus diesem Leben erlöst wird (Leonhardt, 2009, S.397). Anders gesagt: Nicht ein Entrinnen aus der irdischen Wirklichkeit oder ein Verlängern unserer Biografie ins Unendliche ist das Ziel, sondern die Rettung und Verwandlung genau unseres gelebten Lebens durch Gott. Was wir gewesen sind, geht nicht verloren – im Gegenteil, es wird bewahrt in Gottes Gegenwart.
Diese auferstehungstheologische Perspektive hebt sich deutlich von der Idee ab, durch Technik dieses Leben einfach unbegrenzt fortzuschreiben. Reiner Anselm bringt es treffend auf den Punkt: „Die Zukunft, die die Bibel vor Augen hat, ist nicht die Verlängerung der Gegenwart, sondern eine Zukunft, die uns entgegenkommt“ (Ingenthron, 2024). Nicht wir machen uns unsterblich – Gott kommt uns mit einer neuen Zukunft entgegen. Das virtuelle Weiterleben via Avatar hingegen versucht, die Gegenwart endlos auszudehnen, als könne man den Lauf der Zeit anhalten. Doch was wäre das für eine Ewigkeit? Anselm merkt kritisch an: „Die Auferstehung sei nicht einfach die Verlängerung unserer Erfahrung, sondern etwas vollkommen Neues“, und fügt hinzu: „Denn wer würde wollen, dass sein Leben, so wie es ist, sich ins Unendliche verlängert. Man nehme irgendeine Situation im Leben und setze sie unendlich fort: Das wäre fürchterlich“(Ingenthron, 2024). In der Tat – die bloße Fortsetzung des Status quo ins Unendliche wäre kein Himmel, sondern die Hölle. Jeder menschliche Augenblick ist gemischt aus Unvollkommenheit, Begrenzung, oft auch Leid; ins Unendliche gesteigert, würde dies zur Qual. Genau deshalb liegt im Sterben auch eine Verheißung: dass das Unvollendete zu einem Ende kommt und Gott einen neuen Anfang schenkt.
Die christliche Auferstehung ist also diskontinuierlich und kontinuierlich zugleich: diskontinuierlich, weil Gott wirklich Neues schafft (eine neue Kreatur, einen „neuen Himmel und eine neue Erde“); kontinuierlich, weil er unsere Vergangenheit – unser gelebtes einmaliges Leben – in sein ewiges Gedächtnis aufnimmt und vollendet. Unser Anteil daran ist nicht das Programmieren von Daten, sondern das Vertrauen, dass Gott uns nicht vergessen wird:
„Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein“ (Jes 43,1) – diese Zusage geht tiefer als jede Datenspur, die wir hinterlassen. Gott ist treu, er verliert nichts von dem, was ihm im Leben anvertraut wurde. Darum kann ein Christ getrost sterben in dem Glauben, dass sein Leben bei Gott aufgehoben ist – in einem Doppelsinn: bewahrt und erhöht. Kein Mensch und keine KI vermag so etwas zu tun, nur Gott.
Trost, Glaube und Gottes Gegenwart
Und jetzt, nach der Entlarvung der digitalen Unsterblichkeit? Wo findet der Mensch Halt – einen Halt, um getrost zu leben und zu sterben? Die christliche Antwort verweist hier nicht auf eine technische Lösung, sondern auf eine persönliche Gegenwart: die Gegenwart Gottes, gerade dort, wo alle menschliche Nähe endet.
Zentral ist, dass Gott sich im Kreuz und in der Gottverlassenheit der Welt als Immanuel erweist – als Gott mit uns. Er ist für uns da, und zwar für immer. Selbst dort, wo es scheint, als habe Gott uns verlassen – wie Jesus am Kreuz rief „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ –, gilt dennoch die Verheißung: Gott hat sich mit diesem Sterben solidarisiert, um gerade da bei uns zu sein. Glaube heißt daher radikales Vertrauen: sich auch in der Gottverlassenheit auf Gott verlassen zu können (Jüngel, 2000 S.296ff). Echter Trost im Angesicht des Todes heißt nicht, eine Illusion von Nähe zu schaffen, sondern darauf zu vertrauen, dass Gott da ist, wo ich keinen Menschen mehr erreichen kann. In der tiefsten Verlassenheit – sei es die eigene Todesstunde oder die schmerzliche Leere nach dem Verlust eines geliebten Menschen – dürfen wir uns dennoch gehalten wissen. Nicht von einem Chatbot, sondern vom lebendigen Gott, der „alle Tage bis an der Welt Ende“ bei uns sein will (Mt 28,20).
Dieses Gottvertrauen entbindet uns natürlich nicht von der Aufgabe, einander beizustehen. Im Gegenteil: Weil Gott durch seinen Geist in Worten und Gemeinschaft gegenwärtig wird, gewinnt der zwischenmenschliche Zuspruch enorme Bedeutung. Kein Algorithmus kann das echte tröstende Wort eines mitfühlenden Menschen ersetzen, hinter dem die Erfahrung des Glaubens steht. Wenn wir trauern, schenkt oft schon die einfache körperliche Präsenz eines Freundes, ein offenes Ohr oder ein gemeinsam gesprochenes Gebet mehr Trost als jedes virtuelle Gegenüber. Warum? Weil darin Liebe konkret wird – und Gott ist nach christlichem Verständnis Liebe.
Ein Computer mag Liebe simulieren, aber er ist ihrer nicht fähig.
„Heil“ – das ultimative Wohlergehen – besteht darin, «dass Gott für uns da ist» (Jüngel, 2000 S.297). Diese Zusage gilt, obwohl man ihn nicht sieht. Das bedeutet, Trost kommt letztlich aus dem Glauben an die unsichtbare Gegenwart Gottes, nicht aus dem sichtbaren Trugbild einer fortbestehenden menschlichen Gestalt. Hier liegt die tiefe Ironie: Die digitalen Avatare entstehen aus der Weigerung, Verlassenheit zu akzeptieren, doch gerade indem man sie umgeht, verpasst man vielleicht die Erfahrung, dass Gott da ist in diesem Tal. Wer ständig den künstlichen Verstorbenen anruft, der hört womöglich nicht mehr den leisen Ruf Gottes im Herzen, der sagen will: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir.“
Schließlich hat diese Hoffnung auch eine praktische Konsequenz: Wer hofft, dass der Tod nicht das letzte Wort behält, kann schon im Leben „den Tod bedrohen“(Jüngel, 1971 S.146) – sprich: Leben fördern, wo Tod und Verzweiflung um sich greifen. Das könnte heißen, anstatt auf virtuelle Unsterblichkeit zu setzen, lieber irdische Sterblichkeit menschlicher machen: durch gute Sterbebegleitung, durch Erinnerungsarbeit, durch gemeinschaftlichen Trost. Es bedeutet vielleicht auch, menschliche Endlichkeit nicht als Defizit zu verachten, das man technisch überwinden muss, sondern als etwas, das unserem Leben Würde verleiht. Ein endliches Leben hat gerade in seiner Endlichkeit Würde – es ist einmalig und kostbar, „dem Tode zum Spott und Gott zur Ehre“(Jüngel, 1971 S.171). Gerade weil wir sterblich sind, zählt jeder Moment und jedes Beziehungsgefüge, das wir knüpfen. Anstatt also in einer Scheinwelt unendlicher Verlängerung zu flüchten, könnten wir lernen: Nimm die Endlichkeit an und entdecke in ihr Gottes Spur. Gott hat uns die Zeit gegeben – begrenzte Zeit –, damit wir darin unsere Geschichte erfüllen. Über diese Zeit hinaus sorgt er dafür, dass nichts Wertvolles verloren geht.
Schluss: Kritische Zuversicht im Umgang mit digitalen Verheißungen
Die digitalen Technologien, die uns heute eine Art Pseudo-Unsterblichkeit anbieten, stellen uns vor eine Wahl und eine Herausforderung. Die Wahl besteht darin, ob wir uns von der Faszination des Machbaren verführen lassen – und womöglich an Illusionen klammern –, oder ob wir den Mut haben, die Grenze des Todes auszuhalten und unser Hoffen auf Gott zu setzen.
Die Herausforderung besteht darin, das Digitale verantwortlich und maßvoll zu nutzen, ohne es zum Götzen werden zu lassen. Hierin liegt der gelebte Glaube in einem digitalen Zeitalter:
Er fordert die Demut, unsere Endlichkeit anzuerkennen – zu wissen, dass wir Geschöpfe sind, nicht die Schöpfer unseres (ewigen) Lebens. Zugleich aber schenkt er die tiefgreifende Zuversicht, dass unser Leben in größeren Händen geborgen ist.
So endet dieser Text mit einem Plädoyer: Die Theologie hat viel beizutragen.
Sie entlarvt falsche Verheißungen einer simulierten Unsterblichkeit und verweist auf das wirkliche Wort des ewigen Lebens. Dieses Wort ist kein Algorithmus, sondern eine Person:
Jesus Christus, der auferstandene Gekreuzigte. In ihm begegnet uns Gottes Gegenwart und Zusage: „Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offb 1,18). Darauf gründet alle christliche Hoffnung. Diese Hoffnung ist der Maßstab, an dem die digitalen Heilsversprechen scheitern müssen.
Am Ende bleibt es wie es immer schon war: Der Mensch ist sterblich, und gerade darin liegt – paradox genug – eine Quelle der Sinnhaftigkeit. Denn ein endliches Leben ruft nach Bedeutung jetzt und nach Erlösung über das Jetzt hinaus. Die digitalen Avatare mögen mit viel Aufwand ein Flackern von weitergehendem Leben erzeugen; doch die christliche Hoffnung lädt uns ein, im Sterben wie im Leben auf den zu schauen, der wirklich Leben schenkt. Der wahre Trost besteht nicht darin, dass wir unsere Liebsten nie verlieren, sondern darin, dass Gott sie und uns nie verliert. Das digitale Zeitalter stellt neue Fragen – doch möglicherweise führen sie uns zurück zur ältesten aller Hoffnungen: „Ich lebe und ihr sollt auch leben“ (Joh 14,19). In diesem Versprechen liegt eine Zuversicht, die kein Chatbot der Welt simulieren kann.
Quellenverzeichnis:
Ingenthron, G. (o. J.). Über Chatbots mit Toten sprechen? Theologe Anselm ist skeptisch: „Sind nur Nachahmungsmaschinen“ | Sonntags. Abgerufen 3. August 2025, von https://www.sonntagsblatt.de/artikel/gesellschaft/ueber-chatbots-mit-toten-sprechen-theologe-ist-skeptisch-sind-nur
Ingenthron, G. (2024, Oktober 22). Theologe warnt vor virtueller Wiederauferstehung von Toten. https://www.evangelisch.de/inhalte/235308/22-10-2024/trauer-und-ki-theologe-warnt-vor-virtueller-wiederauferstehung-von-toten
Jüngel, E. (1971). Tod (1. Aufl.). Kreuz-Verlag.
Jüngel, E., & Jüngel, E. (2000). Unterwegs zur Sache (3. Aufl., um Register erw). Mohr Siebeck.
Krättli, N. (2024, Dezember 13). Mit virtuellen Klonen von Verstorbenen kommunizieren? Dank KI finden Hinterbliebene Trost. Neue Zürcher Zeitung. https://www.nzz.ch/video/unsterblich-dank-ki-trost-durch-virtuelle-gespraeche-mit-verstorbenen-ld.1861487
Leonhardt, R. (2009). Grundinformation Dogmatik: Ein Lehr- und Arbeitsbuch für das Studium der Theologie (4. durchgesehene Auflage). Vandenhoeck & Ruprecht.
Sherwood, H. (2025, August 10). Digital resurrection: Fascination and fear over the rise of the deathbot. The Guardian. https://www.theguardian.com/news/ng-interactive/2025/aug/10/artificial-intellligence-avatar-death-grief-digital-resurrection-fascination-deathbot
